OPUS


Geschlechtsgleichgewicht durch Genderswap - wie diese Technik eine Quote angleicht aber Individualität und Kreativität vernachlässigt : Ist Genderswap ein geeignetes Mittel zur gleichgestellten Gender Repräsentation in der Medienlandschaft?

Gender equilibrium through Genderswap - how this technique equalizes a quota but disregards individuality and creativity : Is Genderswapping the appropriate instrument for coequal gender representation in the media landscape?

  • Genderswap ist ein neuer Trend der sich durchzusetzen scheint. Aber es ist noch zu früh, um definitive Aussagen über dessen Erfolg zu berichten. Bisher scheint es als Novum und Gimmick zu dienen um ein größeres Publikum in Remakes zu locken. Die bisherige Problematik im Film- und Medien-Geschäft ist die geringe Aufteilung zwischen Männern und Frauen on-screen, welche bei 75% zu 25% liegt. All-Female Remakes sind somit ein Türöffner für bessere Genderrepräsentation sowohl vor als auch hinter Kamera. Wichtig ist dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema und dass es Exposition erhält. Die bisherige Verteilung ist aktuell beschränkt auf wenige Filme, welche Heroinen an ihrer Spitze führen, aber mit Hilfe von All-Female Remakes und Reboots wird eine Gewisse Quotenanpassung durchgeführt. Der weiterführende Gedanke beinhaltet das Erstellen und Kreieren neuer Geschichten und Charaktere speziell für weibliche Protagonisten. Die bisher geringe Auswahl an existierenden Filmen bietet nur eine Hand-voll an Figuren, welche unterschiedlichste Qualität in deren Umsetzung besitzen. Und die Qualität ist ultimativ, auf was die Rolle hinausläuft, unabhängig von dem Geschlecht oder Ethnie des Schauspielenden. Letztlich soll das Publikum und vor allem die Gesellschaft offen für weitere Formen von Geschlechteridentitäten und Gesinnungen werden, sodass für jegliche Gruppierungen eine interessante und faire Repräsentation stattfinden kann, welche sich nicht auf simple Klischees beschränkt. Der Weg ist noch weit und es benötigt einer starken Weiterentwicklung aller Seiten, um das Potential einer gleichgestellten und fairen Darstellung Normalität und vor allem Realität werden zu lassen.

Download full text files

Export metadata

Additional Services

Share in Twitter Search Google Scholar
Metadaten
Author:Marvin Jeronimo Hahn
URN:urn:nbn:de:bsz:mit1-opus4-114008
Advisor:Peter Gottschalk, Norbert Schulz
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Year of Completion:2018
Granting Institution:Hochschule Mittweida
Release Date:2020/03/16
GND Keyword:Geschlecht; Identitätsentwicklung; Geschlechterrolle; Geschlechtsidentität
Institutes:06 Medien
Dewey Decimal Classification:305.3 Geschlechtsidentität
Open Access:Frei zugänglich
Licence (German):License LogoEs gilt das UrhG